Gesche Heumann liest aus: Lilo Palfys Beitrag zur Kunst


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Gesche Heumann liest aus „Lilo Palfys Beitrag zur Kunst“ (Lilienfeld Verlag)

Eine Veranstaltung des Vereins ORLANDO – Kultur im Keller, gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7), die Bezirksvertretung Alsergrund und Wien Kultur

Lilo Palfy lebt in der für sie schönsten Stadt der Welt – nämlich Wien – in einer eleganten Villa, in der lästige farbliche Umgestaltungen vorgenommen werden sollen, und sie ist eine ungewöhnliche, in der Gesellschaft nicht unbekannte Frau. Männer fühlen sich unwiderstehlich gedrängt, ihr die Hand zu küssen, und ihre neunjährige Tochter Sassy hält sie für die glamouröseste Mutter der Welt und den falschen Mann für den richtigen Vater. Lilos Geschiedener, ein international erfolgreicher plastischer Chirurg, hört nicht auf, sich reichlich intensiv um alles zu kümmern, und ihr überraschend zurückgekehrter Liebhaber will den Blick der Welt auf die Kunst revolutionieren und verstrickt sie in seine mitreißenden kunstterroristischen Pläne, die schließlich die seltsamsten Auswirkungen in Europa haben werden. Das klingt nach Chaos, Luxus, Österreich, nach Schönheit, Sex, Familienfragen, nach Kunstszene, wahrer Kunst und Sehnsucht – und genau darum dreht sich auch alles in diesem einen Wiener Sommer.

 

Gesche Heumann, 1974 in Köln geboren, studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und beendete 2000 ihr Studium mit dem Meisterschülerbrief von Markus Lüpertz. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Seit 2005 lebt sie in Wien, wo sie 2013 in einem Nebenjob Artikel aus dem Wirtschaftsressort verschiedener Tageszeitungen für Pressespiegel in drei Sätzen zusammenfassen musste. Die Arbeitszeit zwischen 4 und 9 Uhr morgens torpedierte ihre Tätigkeit als freie Malerin, aber das damals aktuelle Thema zu hoher Managergehälter reizte sie dazu, sich ein materiell unbelastetes Leben auszudenken, und sie begann, den Roman über die glamouröse Kunstsammlerin Lilo Palfy zu schreiben, der zugleich versucht, auf zärtlich-ironische Weise der Sehnsucht nach Malerei und ihrer Wirkungsmacht ein Denkmal zu setzen. „Lilo Palfys Beitrag zur Kunst“ ist ihr Romandebüt.

 

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